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Freitag, 6. Dezember 2013

Chiang Mai -> Chiang Dao -> Fang -> Tha Ton

Heute gehts weiter nach Tha Ton, allerdings mit ein paar Zwischenstops. Drum war ich gestern noch beim Friseur und hab sämtliches Haupthaar kürzen lassen. Da ich sonst eh immer hinter der Kamera bin, möchte ich die Fotos nicht vorenthalten.


Wat Chiang Dao

Heute morgen noch schnell die beauftragten Sachen von Schneider geholt, die letzten Dinge eingepackt und dann gehts los. Pong vom Just Chill Inn (wo ich die letzten 2,5 Wochen gewohnt habe) war heut so freundlich und hat mich schnell zur Busstation gefahren und mir den richtigen Bus gezeigt. Ich kaufe mir für 50 Baht / 1,25 Euro ein Ticket und warte. Laut Tafel geht der nächste um 11:30 und es ist jetzt grade mal 10:00. Ich richte mich auf längere Wartezeit ein, als auch schon ein Bus vorfährt. Eine ältere Dame bedeutet mir, dass das "unser" Bus ist. Beim ersten Mal lasse ich noch den Busfahrer meinen Seesack in den Fächern an der Seite des Busses verstauen - da mir nämlich keiner beim wieder Rausnehmen hilft, hab ich auch kapiert wie diese Klappen auf und zu gehen - und verlade ab dann mein Gepäck selbst. Eine halbe Stunde später (aber eine Stunde früher als erwartet) gehts dann los.

Ca 1,5 Stunden später, in Chiang Dao an der Bushaltestelle angekommen quatsche ich ein wenig mit der Frau am Infoschalter und hab dann (für 300 Baht / 7,5 Euro) mein privates Songthaew zum Wat Chiang Dao bzw. den Höhlen. Das hat auch den Vorteil, dass ich meinen Seesack beim Fahrer lassen kann (und der sicher nicht abhaut, weil er noch keine Kohle von mir bekommen hat). Da der Artikel sonst unendlich lang wird, poste ich diesmal nur mehr die herausragenden Bilder des Tempels.





Thum Chiang Dao

Hinter der Tempelanlage gehts dann in die Höhlen (wegen denen ich eigentlich den ganzen Umweg mache). Etwas sauer stösst mir der Touristen-Nepp auf - 40 Baht Eintritt in die Höhlen, 100 Baht Gebühr für die Beleuchtung drinnen und es wird mir ein laminierter Zettel vor die Nase gehalten, dass die Führer (die mit Gaslampe beleuchtet den Weg zeigen) durch die Höhlen ein Trinkgeld von 100 Baht erwarten - aber sonst sind die Höhlen sehr schön. Teilweise sehr gross/hoch und teilweise zwänge ich mich auf allen Vieren durch kleine Felslöcher wo ich schon mal leichte klaustrophobe Anfälle bekomme.

Nach dem Eingang befindet sich erst mal ein Tempel

Hier bekomme ich dann meine Führerin







Durch das Loch in der Mitte gehts weiter.
Durch das Loch unten rechts ist erkennbar wohin ;-)










Fang und Hot Springs im Nationalpark

Wieder am Tageslicht angekommen bringt mich mein Songthaew wieder zur Bushaltestelle zurück und ich steige nach kurzer Wartezeit in den nächsten Bus nach Fang (für 50 Baht) ein. In der Wartezeit frage ich nochmal die Frau am Infoschalter wie ich am besten zu den Hot Springs komme und sie meint am besten mit dem Motorrad und sie klärt das ab. Sie redet dann kurz mit der Kontrolleurin vom Bus (da gibts einen Fahrer und jemand zweiten) und meint, das ist geklärt. Ich versteh nur Bahnhof, Busbahnhof genauer gesagt. Aber egal.

Während der Fahrt merke ich, dass ich doch schon etwa fertig bin und überlege mir, ob ich mir die ganze Action mit den Hot Springs überhaupt antun soll. Vor allem, da ich noch gar nicht weiss, wie ich da hin kommen soll und ich keine wirkliche Lust habe mir ein Moped auszuleihen.

Kommt dann wieder mal alles anders, denn als ich (nach ca. 1,5 Stunden Fahrt) aus dem Bus aussteige, wartet da schon mein Moped auf mich - inclusive Fahrer. Der kutschiert mich (für 200 Baht / 5 Euro) die 15km in den Doi Pha Hom Pok Nationalpark wo ich wiederum 200 Baht Eintritt bezahlen muss. Muss schon auch ein sehr cooles Bild gewesen sein. Der kleine Asiate am Moped, ich hinter ihm mit dem riesen Seesack hinten drauf.

Im Nationalpark gibts dann die Schwefelquellen zu beschauen (bzw. zu riechen). Alles eine recht komische Stimmung (durch den Geruch bzw. scheint sich auch die umliegende Fauna und Flora etwas von den Quellen zu distanzieren). Ich leiste mir für 30 Baht ein Dampfbad in der nicht gerade recht berauschenden Anlage, drehe noch eine kleine Runde und bin 1,5 Stunden später wieder am Parkplatz wo mein Fahrer bereits frierend auf mich wartet. Es ist hier wirklich ziemlich kalt und ich hab wieder mal meinen Pulli an und könnt noch ein Stück Textil mehr vertragen.



Die Thais beim Eier kochen

Probebecken

Der Thermenbereich


Endstation Tha Ton

In Fang warte ich eine Stunde (bis um 19:00) auf den nächsten Bus (für den ich nochmal 10 Baht bezahle). Dabei wird mir immer wieder unaufgefordert von anderen Thais das Leben leichter gemacht. Eine Frau erklärt mir einmal, dass der gerade vorgefahrene Bus (auf dem auch Tha Ton steht) nicht der richtige ist und sie eh auch in die Richtung muss.

Fang Main Street by Night
Im Bus spricht mich dann Howard aus Amerika an, dem es genauso geht wie mir: Als bisher einziger Farang (gesprochen "Falang" = Ausländer) fühlt Mensch sich etwas beobachtet und strange in den öffentlichen Bussen. Noch dazu weil ich die meiste Zeit keine Ahnung habe, was da eigentlich ab geht. Der Bus bleibt immer mal wieder einfach so stehen und Leute steigen aus oder zu. Auch ein Kontrollor steigt mal zu (nein, das macht nicht diejenige, die sowieso schon mitfährt und Tickets verkauft).

Howard ist ein sehr geselliger Typ, spricht mit jedem über alles (vielleicht ein klein wenig zu viel über sich selbst, aber das zumindest sehr unterhaltsam) und wir kommen gut ins Gespräch, freunden uns an, suchen gemeinsam Unterkunft und gehen Essen. Auch den nächsten Tag werden wir grossteils gemeinsam unterwegs sein. Beim Abendessen lernen wir - dank Howard - noch eine Truppe Slovenen kennen, die im Wat Tha Ton Englischunterricht geben. Es werden die üblichen (und ein paar sehr brauchbare) Infos ausgetauscht und gegen Mitternacht verabschiedet sich die Runde.

Mittwoch, 4. Dezember 2013

"Letzte" Chiang Mai Runde zu Fuss

Heut gehts bald raus, denn ich möchte mir noch den Wat Phuak Hong im Südwesten der Innenstadt ansehen bevor ich das Moped um 10:30 zurück geben muss.

Zwei Tempel am Morgen...

Wie es allerdings so ist, finde ich den Tempel nicht, dafür aber zwei andere: Wieder mal einen ohne Namen und den Wat Muen Ngen Kong, beide zwei kleine schnuckelige Tempel. Da ich mir auch angewohnt habe, vor jedem Buddha ein kleines "Gebet" zu sprechen, spende ich auch etwas Geld an den Tempeln.





Wat Muen Ngen Kong

 




 

Nong Buak Hard Park

Beim Herumkurven ist mir schon öfter ein Park im südwestlichsten Eck (dem Jaeng Ku Hueng) der Innenstadt aufgefallen, wo ich einen kleinen Morgenspaziergang mache.



Dann bringe ich mein Moped beim Mr. Mechanic zurück, der zwar gute (Versicherungs-)Leistung hat (mal abgesehen von der fehlenden Freundlichkeit) aber halt auch etwas mehr verlangt, als die anderen.

Wat Pan Ping

Wieder zu Fuss gehts weiter Richtung Wat Chedi Luang bzw. Wat Phan Tao bei denen ich mir nicht ganz sicher bin, ob ich sie schon gesehen habe. Vorher kommt mir aber noch der Wat Pan Ping dazwischen, an dem ich auch schon ein paar mal vorbei gelaufen bin.

Kleiner Tip bezüglich Betrügereien

Grade beim Verlassen des Tempels spricht mich ein Mönch an und erklärt mir, dass er heute in sein Heimatkloster am Dui Suthep zurück muss und fragt mich, ob ich ihm die Kohle fürs Sorngtaaou (rotes Taxi) spenden kann. Wie sich später rausstellt, ist das ein Betrüger. War allerdings sehr überzeugend der Junge - und hat mir auch ein paar "Warnungen" (Preisinfos) in Bezug auf Tuk-Tuk und Sorngtaaou gegeben. Alles in allem hab ich 100 Baht für eine gute Show eines Strassenkünstlers gezahlt - so sehe ich das zumindest.

Bei der Gelegenheit wird mir auch klar, dass wir schon vor kurzem mal auf etwas ähnliches reingefallen sind. Da ist ein Mönch mit einem Zettel herumgegangen und hat für die Renovierung einer Pagode Geld gesammelt. Mensch konnte sich sogar in der Liste als Spender eintragen.

Zur Info: Mönche gehen nicht herum und bitten oder sammeln für Irgendetwas. ;-)




Wat U Mong Maha Thera Chan

Gleich gegenüber steht der Wat U Mong Maha Thera Chan wo gerade eine Meditation abgehalten wird.




Diese Bäume stehen überall herum und bilden ziemlich coole Luftwurzeln aus

Die Pagode bekommt demnächst ein neues Kleid...

...das Schindel für Schindel durch Spenden entsteht. Mensch kann sich eine Schindel kaufen und eine persönliche Nachricht darauf schreiben

Wat Sum Pow und der eigentliche Plan

Kurz noch beim Wat Sum Pow reingeschaut und dann weiter zum den beiden oben erwähnten Tempel (Wat Chedi Luang und Wat Phan Tao). Dabei musste ich fest stellen, dass ich auch diese beiden schon bei meiner ersten Stadt-Tour besichtigt habe. Schön langsam ist es an der Zeit, weiter zu ziehen, ich verliere hier schon den Überblick.
Wat Sum Pow

Kulturprogramm: Three Kings Monument, Arts & Cultural Center, Historical Center und Lanna Folklife Museum

Weiter zum Three Kings Monument an dem ich schon unzählige Male vorbei gefahren bin, aber es noch nie bewusst angesehen habe. Gleich dahinter liegt das Chiang Mai City Arts & Cultural Center wo ich mir eine Sammelkarte für gleich drei Ausstellungen (für 180 Baht / 4,50 Euro) kaufe.

Three Kings Monument vor dem Arts & Cultural Center
Kleine Übersicht über die drei Museen

Chiang Mai Arts & Cultural Center

Ein sehr grosszügig angelegtes Museum mit kaum sehenswerten Exponaten. Es gibt ganze Räume in denen fünf (illustrierende) Bilder (also keine von besonderen Künstlern) hängen und das war auch schon.







Historical Center

Hinter dem Arts & Cultural Center liegt das Historical Center, das ähnlich unspannend ist wie ersteres.



So haben die Tunnel im Wat U Mong, den ich gestern besucht habe, angeblich ausgesehen

Spannend, wie die unterschiedlichen Stile aufeinander treffen

Eher karge Ausstattung

Eine original Ausgrabungsstätte direkt im Center

Lanna Folklife Museum

Gegenüber vom Three Kings Monument auf der anderen Strassenseite ist das Lanna Folklife Museum das den Lebensstil der Lanna veranschaulicht.














Nach einem Abstecher zur Post leiste ich mir ein Sorngtaaou zum Wat Chiang Man nur um dort fest zu stellen, dass ich diesen auch schon besucht habe. Aber von dem ist es nicht weit nach hause und damit wars das auch für heute.