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Samstag, 21. Dezember 2013

Anreise Vang Vieng

Bin heute schon seit halb sechs wach, um halb acht gehts zum Frühstück ins Bamboole! und um 8:30 holt und das Tuk Tuk Richtung Busbahnhof ab (also das übliche Prozedere). Diesmal gehts für 120000 Kip / 12 Euro auf eine 6-7 stündige Minivan-Fahrt nach Vang Vieng.

Nach vier Stunden Herumkurverei durch die Berge wird fürs Mittagessen kurz angehalten. Dann gehts weiter bis Vang Vieng und von dort per Tuk Tuk für 10000 Kip / 1 Euro pro Person (Rufpreis war allerdings 20000) in die Innenstadt. Da wir insgesammt fünf Leute sind, gestaltet sich die Unterkunfts-Suche entsprechend zäh und langwierig.

Ich kürze das Ganze etwas ab, trenne mich ein wenig von der Gruppe und verhandle mir bei Banana Bungalows für einen Bungalow mit "Shared Bathroom" (also Bad und Klo in einem separatem Gebäude) einen Preis von 30000 Kip / 3 Euro die Nacht.

Nach dem Check-In drehe ich noch eine kleine Runde durch die Stadt (Tempel sind hier keine nennenswerten - Gottseidank), die recht überschaubar ist, checke die Mofa-Preise (30000 Kip / 3 Euro wenn ich es nur tagsüber, also von 8-20h ausleihe), lasse mir den Bart stutzen und esse mal etwas exotischer bei einem vegetarischen Restaurant: Tomatensuppe und Falaffel. Hmmm

Mittwoch, 18. Dezember 2013

Geführte Tour rund um Luang Prabang

Heute gehts für 200000 Kip / 20 Euro auf eine Tagestour mit einer kleinen Gruppe im Minivan. Normalerweise müssten wir die Tour mit dem Boot machen, es ist aber noch was bei einer privaten Tour (mit Elefantenreiten) frei und die buchen wir einfach ohne Elefanten.

Pak Ou Cave

Nach 30-45 Minuten Fahrt sind wir beim ersten Stopp: Der Pak Ou oder 1000 Buddha Cave, die letztendlich auf der anderen Ou-Flussseite liegt. Also auf auf ein Boot und hinüber aufs andere Ufer. :D



Ist nicht weit bis zur schwimmenden Anlegestelle
Die untere Höhle ist - wie der Name schon vermuten lässt - mit tausenden Buddhas vollgestellt. Alles in allem nicht besonders spektakulär.


 
 

244 Stufen weiter oben ist der Eingang zur oberen Höhle, vor der Taschenlampen zum Verkauf angeboten werden, da es weiter drinnen stockdunkel ist. Ich hab sowohl Stirnlampe, als auch Taschenlampe dabei und bin damit bestens ausgerüstet, wobei sehr viel entgeht einem auch ohne Licht nicht wirklich.





 
 
 

Nach dem Abstieg gehts auch schon wieder zurück auf die andere Uferseite. Unser Boot schafft es leider nicht und wir warten ein paar Minuten mitten am Fluss treibend, bis uns ein zweites Boot zu Hilfe kommt und abschleppt. Die Boote sind richtig schmal und auch ordentlich wackelig, wodurch so eine Aktion mitten am Fluss nicht wirklich entspannen lässt.

Musste mich konzentrieren, drum hat es zum Lächeln nicht mehr gereicht...

...ok, ein wenig verzwickt geht es dann doch.

Der zweite Teil der Gruppe quert ohne Zwischenfälle

Ich hab das Vergnügen neben dem abschleppenden Motor zu sitzen

Elefantenreiten

Für den Rest der Gruppe (wir boykottieren den "Spass") geht es dann im Fliessband-Verfahren zum Elefantenreiten. Also rauf auf das Tier, und los geritten, gerade mal eine Hand voll geschriebener Postkarten später sind sie auch schon wieder da.


Mittagessen und Whisky

Dann gibt es auch schon ein recht einfaches Mittagessen und die üblichen Reisegeschichten bei Tisch.

Auf dem Weg retour machen wir einen kurzen Stopp in einem "Whisky"-Dorf wo Kostproben (von Reis-Likör, -Wein und -Schnaps/Whisky) ausgeteilt werden. Wer gern Probleme beim Zoll bekommen möchte, kann sich auch gerne alle möglichen Tiere in Schnaps eingelegt kaufen.

Kuang Si Wasserfall

Circa 1,5 Stunden Busfahrt später erreichen wir den Kuang Si Wasserfall für den uns der Guide eine Stunde Zeit zum besichtigen gibt. Nur gut, dass es kein Badewetter hat, sonst würde eine Stunde ziemlichen Unmut bei mir hervorrufen. Wobei es halt auch schade ist, weil die Wasserbecken optisch schon sehr zum Plantschen einladen.



 

Ich klettere neben dem Wasserfall nach oben um in den knietiefen Becken einen Blick nach unten zu werfen.



 
Die Becken ganz oben...

...und unter dem Wasserfall
 


Am Rückweg zum Bus noch schnell beim Bärengehege vorbei und dann geht es auch schon wieder retour nach Luang Prabang.

Dienstag, 17. Dezember 2013

Der Berg Phu Si und Umgebung

Im Gegensatz zur gestrigen Tour xxxxxxxxxxxx, geht es heute mit Vorsatz zur Sache, besser gesagt, zum Berg.

Phu Si

Buddha's Foot und Aussichtsplattform

Der "Berg" heisst Phu Si und ist 100 Meter hoch. Oben gibts auf einer Seite den Fussabdruck Buddhas und eine Aussichtswarte wo wir uns ein wenig mit einem jungen Mönch unterhalten. Dieser will nach seiner Zeit als Mönch zurück in sein Dorf (das weder Strom-, Wasser- oder Strassen-Anschluss hat) um dort als Englischlehrer zu arbeiten.

Buddha's Fussabdruck

That Phu Si und Wat Tham Phu Si

Noch ein Stück weiter auf Naga-gesäumten Treppen hoch ist dann That Phu Si (die Höhle) bzw. Wat Tham Phu Si (der Tempel) zu finden. Der Tempel in der Höhle zeichnet sich besonders durch seine europäische Darstellung des Buddhas aus.

 

Der Tempel am Gipfel

Nach diesem Stopp wird erst mal 10000 Kip Eintritt kassiert. Danach finden sich neben den weiter ansteigenden Treppen Buddhas für jeden Tag der Woche.

Dienstag (rechts)

Samstag (limks))
 
 

Oben angekommen, findet sich der eigentliche (recht einfach gehaltene) Tempel und eine recht schöne Aussicht, da mittlerweile das Wetter auch wieder etwas mitspielt.
 
 
 





Wat Pahouak

Da wir über den seitlichen Aufgang (vom Tempel) gekommen sind, gehen wir über den vorderen wieder runter (es gibt noch einen dritten, der vom Fluss noch oben führt) und bekommen eine schöne Sicht auf den ehemaligen Königspalast der jetzt als Museum dient.

 


Gleich am Fusse der Stufen ist der Wat Pahouak zu sehen, der sicher auch schon bessere Zeiten erlebt hat. Dennoch sind seine Wandmalereien (anscheinend) einzigartig in ganz Laos und tragen dazu bei, dass Luang Prabang eine Weltkulturstadt ist.





Wat Man Rom

Wir führen unseren Spaziergang am Hmong- und am Dara-Markt vorbei und stossen auf den Wat Man Rom.
 
 

 


UXO Laos Visitors Center

Eigentlich wollten wir dann weiter zum Präsidenten-Denkmal, wir stossen am Weg aber auf das UXO Laos Visitors Center wo sehr sachlich über die diversen Kriege und ihre Konsequenzen berichtet wird. Die Konsequenz mit der meisten Tragweite sind die unzähligen UXO's (Unexploded Ordonance, Blindgänger) von denen es auch einige vor Ort ausgestellt werden. Zu den ganzen Fakten rund um den Krieg, die Bomben und was dazu gehört wird es einen Artikel geben wenn ich in Phonsavan bin.




Präsidenten-Denkmal

Das Präsidenten-Denkmal ist nicht weit, vom UXO Laos Visitors Center und steht etwas verloren in einem eher leblosen Teil der Stadt.
 

Wat Visounnarath

Wir schliessen die Schleife wieder Richtung stadteinwärts, was uns zum Wat Visounnarath führt. Auch dort werden 10000 Kip Eintritt kassiert (aber nur für das Betreten des Tempels) und ein schnelles Hineinblinzeln sagt mir, dass ich da nicht viel verpasse.

Mich wundert es nicht, dass das Internet öfter mal nicht funktioniert
 

Essen am Nachtmarkt

Am späten Nachmittag kommen wir nochmal an den Überresten der Brücke vorbei wo ich gestern noch Fotos von Mönchen gemacht habe. Offensichtlich kommt jetzt erst das ganze Regenwasser der letzten Tage über die Flüsse in die Stadt.


Dann bummeln wir durch den Nachtmarkt, der in einer Seitenstrasse jede Menge Essensstände hat. Ist Mensch dort weder homophob noch besonders hygienebesorgt bekommt er/sie für 10000 Kip / 1 Euro ein leeres Teller und darf sich (ein Mal) aufladen was das Herz begehrt. Billiges Abendessen - und lecker (bis auf die Tatsache, dass das meiste kalt ist)