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Dienstag, 21. Januar 2014

Ausflug nach Koh Nangyuan / Koh Tao

Es heisst früh Aufstehen heute, denn unser Shuttle Songteaw zum Pier holt uns schon zum 7:30 ab.

Fahrt nach Koh Nangyuan

Am Pier gibts nach dem Check-In ein kleines Lunchpaket als Frühstück und danach einen Spaziergang am Pier um die Zeit bis zur Abfahrt um 8:30 zu überbrücken.

Relativ pünktlich geht die einstündige Fahrt mit dem High Speed Katamaran der Firma Lomprayah dann auch los. Wir sitzen am obersten der drei Stockwerke das Bootes und dort ist es nicht nur windig, sondern auch der Wellengang ist sehr deutlich spürbar. Ungeübte können sich kaum auf den Beinen halten ohne sich irgendwo fest zu halten. Dennoch scheint die Wahl nicht so schlecht gewesen zu sein, denn in den unteren Stöcken sitzen und liegen viele Passagiere, oft sehr arg von Seekrankheit geplagt, kreuz und quer herum. Auch wenn es einen selber nicht erwischt hat, ist das trotzdem kein besonders schöner Anblick.

Rechts unser High Speed Katamaran

Ein Blick in den Hafen von Koh Phangan


Koh Phangan auf halben Weg nach Koh Tao...

...und Koh Tao


Vor Koh Tao

Auf Koh Nangyuan (bzw. dem Steg davor) angekommen wird uns bedeutet, dass wir hier warten sollen. Wenig später kommt ein anderes Boot, das uns ein paar hundert Meter zurück und näher an das benachbarte Koh Tao bringt und dort vor Anker geht. 

Wir bekommen Taucherbrille, Schnorchel und Schwimmweste (für mich eine unvereinbare Kombination, daher lasse ich die Schwimmweste weg), einen Crash-Kurs in Sachen Schnorcheln und 1,5 Stunden Zeit um hinter dem Schiff das 5-6 Meter tiefe Wasser zu erkunden. Das Wasser ist nicht besonders warm und auch die Korallen sind mehr tot als lebendig. Dennoch bekomme ich ein paar interessante Gebilde und jede Menge bunter Fische zu sehen.

Koh Nangyuan

Die Zeit vergeht wie im Flug und schon bald fährt das Schiff wieder zurück zu Koh Nangyuan wo wir uns erst mal ein üppiges Mittagessen am Büffet einverleiben und danach bis 14:30 Zeit zur freien Verfügung haben.

Ich nutze die Zeit um auch dort nochmal ein wenig zu Schnorcheln. Der Meeresboden sieht hier aus wie ein Friedhof: Es gibt kaum Sand zu sehen, alles ist mit knochenförmigen Strukturen bedeckt, die allerdings nicht mehr sehr lebendig aussehen. Das ist wohl die Konsequenz von unzähligen Touristenhorden, die hier ihre ersten Taucherfahrungen sammeln. Für mich das Highlight sind einige Seeigel mit bis zu einem halben Meter langen Stacheln und die sehr zutraulichen Fische die, wenn Mensch sich etwas ruhig verhält, wirklich auf 10 Zentimeter an einen heran kommen.

Koh Nangyuan besteht seinerseits wieder aus drei kleinen Inseln, die durch kleine Sandstreifen verbunden sind


Wenig später geht es dann auch schon wieder zurück auf den Katamaran und wir treten die Heimfahrt auf etwas ruhigerer See (mit fast genauso vielen kranken Passagieren) an.

Freitag, 3. Januar 2014

Pakse Reloaded

Zuerst mit Fähre, dann mit Bus geht es von Don Khon zurück nach Pakse wo wir wieder in unser altbewährtes Nang Noi Guesthouse einziehen und uns ein Mofa für heute Nachmittag und morgen ausleihen. Der Boss dieses Guesthouses ist echt ein Wahnsinn: Verhandlungsbereit, zuvorkommend und wirklich bei der Sache (was nicht so oft vorgekommen ist bisher in Laos). Wer also ein angenehmes, sauberes Zimmer zu absolut fairem Preis UND guten Service haben möchte, schaut dort vorbei.

Buddha am Berg

Wir satteln also unsere Mofas, fahren den Mekong entlang und queren diesen über die Brücke im Süden. Ein Stück weiter parken wir unsere Mofas (gegen 3000 Kip / 30 Cent Gebühr) und machen uns an den Aufstieg über unzählige Stufen.





Oben angekommen geniessen wir erst mal die Aussicht über Pakse, klettern über die Baustelle rund um den grossen Buddha nach oben und entdecken zwei Dinge:
  1. Wir hätten hier auch irgendwie mit dem Mofa rauf fahren können (und hier oben wird keine Parkgebühr eingehoben)
  2. Es gibt hier noch sehr viele weitere, kleinere Buddha-Figuren und einen Tempel














Kurz vor Dämmerung machen wir uns wieder an den Abstieg und kehren in die Stadt zurück. Dort schaffen wir es noch, bevor es ganz Dunkel ist, zwei weitere Tempel zu besuchen. Diese sind zwar (nach dem, was ich bisher so gesehen habe) nichts Spektakuläres, wir kommen aber dennoch jedes mal mit den jungen Mönchen und Novizen in Kontakt. Bei einem Tempel waren die Jungs ganz scharf darauf, mit ihren Handies von ihnen mit mir gemeinsam ein Fotos zu machen. Normalerweise wär es vermutlich eher umgekehrt.

Damit geht auch dieser Tag zu Ende und da wir morgen eine grosse Tour haben geht es heute früh ins Bett.

Montag, 30. Dezember 2013

4000 Islands

Nach dem Frühstück in der Unterkunft geht es heute Vormittag mit dem Bus von Pakse nach Ban Nakasang, das ist quasi das Sprungbrett nach Si Phan Don / 4000 Islands. Von der Bushaltestelle sind es ein paar hundert Meter zur Fähren-Anlegestelle und dort ist heute die Hölle los: Eine Riesengruppe Asiaten wartet auf das Übersetzen, mehrere Fähren kommen und gehen bis die ganze Gruppe endlich abtransportiert ist - von der ganzen Hektik davor mal ganz zu Schweigen.



Don Khon

Wenig später bekommen auch wir einen Sitzplatz in einer Fähre nach Don Khon, das nicht zu verwechseln ist mit Don Khong. Eigentlich nur durch einen glücklichen Zufall merken wir gerade noch rechtzeitig, dass wir nicht beim Zwischenstopp in Don Det aussteigen, sondern noch weiter mit der Fähre mit fahren.





Wenig später klappern wir die diversen Bungalows entlang der Küste ab und werden auch bald fündig. Marion und Jimmy haben den Jackpot: Ein sehr schöner Bungalow für 80000 Kip / 8 Euro und ich bekomme einen weniger schönen ein paar Hütten weiter für 50000 Kip.

Fahrrad-Erkundung

Marion ist müde und chillt ein wenig, Jimmy ist aufgedreht und ich irgendwo dazwischen. Also starten wir Männer los und erkunden die Insel entlang der einzigen "Strasse" (ein lehmiger Schotterweg). Wir finden ein paar Möglichkeiten Fahrräder auszuleihen und da sie sich in Qualität und Preis kaum unterscheiden (1-Gang-Rad ohne nennenswerte Bremsen und Extras für 10000 Kip / 1 Euro pro Tag) schnappen wir bei nächster Gelegenheit zwei und radeln los.

Wenig später, im Nordwesten der Insel, befindet sich die Brücke hinüber zu Don Det wo wir darauf aufmerksam gemacht werden, dass wir sowohl für die Brücke, als auch für die Weiterfahrt auf Don Khon 25000 Kip / 2,50 Euro bezahlen müssen. Das steht auch so im Reiseführer, da das Ticket gleichzeitig als Eintritt für den nahe gelegenen Wasserfall gilt. Jimmy bleibt hart: Er erklärt den Mädels in dem kleinen Kassierer-Häuschen (die später den Spitznamen Toll Trolls erhalten werden), dass wir weder über die Brücke, noch zu den Wasserfällen wollen (was auch stimmt) und daher nicht bezahlen. Sie protestieren zwar, halten uns aber auch nicht auf, als wir in Schrittgeschwindigkeit (mehr geht kaum wegen den Rad-/Strassenverhältnissen) weiter fahren.

Beach

Im Südwesten der Insel entdecken wir einen kleinen Sandstrand mit einem Restaurant. Recht nette Atmosphäre hier - es kommt fast ein wenig Meer-Feeling auf - obwohl wir "nur" auf eine Insel im Mekong-Fluss sind. Von hier kann Mensch auch Bootstouren zu den Irrawaddy (Süsswasser-)Delphinen oder zu den Wasserfällen buchen/starten. Wir lassen das jetzt mal, spazieren ein wenig am Strand herum, leisten uns eine Erfrischung und radeln dem Südende der Insel entlang weiter Richtung Osten.

View Point

Am südöstlichsten Ende befindet sich ein Aussichtspunkt. Auch von hier werden Boots-Touren angeboten. Auch eine alte Lokomotive ist hier ausgestellt. Mit dieser wurde ein Kriegsschiff über die Insel den Mekong entlang transportiert bzw. auch Teakholz transportiert.




Dann wird es Zeit für die Heimfahrt. Wir radeln über die Strasse durch die Mitte der Insel wieder zurück zu unserer Unterkunft und bekommen unser Abendessen gerade rechtzeitig zu einem farbenprächtigen Sonnenuntergang.



Mittwoch, 18. Dezember 2013

Geführte Tour rund um Luang Prabang

Heute gehts für 200000 Kip / 20 Euro auf eine Tagestour mit einer kleinen Gruppe im Minivan. Normalerweise müssten wir die Tour mit dem Boot machen, es ist aber noch was bei einer privaten Tour (mit Elefantenreiten) frei und die buchen wir einfach ohne Elefanten.

Pak Ou Cave

Nach 30-45 Minuten Fahrt sind wir beim ersten Stopp: Der Pak Ou oder 1000 Buddha Cave, die letztendlich auf der anderen Ou-Flussseite liegt. Also auf auf ein Boot und hinüber aufs andere Ufer. :D



Ist nicht weit bis zur schwimmenden Anlegestelle
Die untere Höhle ist - wie der Name schon vermuten lässt - mit tausenden Buddhas vollgestellt. Alles in allem nicht besonders spektakulär.


 
 

244 Stufen weiter oben ist der Eingang zur oberen Höhle, vor der Taschenlampen zum Verkauf angeboten werden, da es weiter drinnen stockdunkel ist. Ich hab sowohl Stirnlampe, als auch Taschenlampe dabei und bin damit bestens ausgerüstet, wobei sehr viel entgeht einem auch ohne Licht nicht wirklich.





 
 
 

Nach dem Abstieg gehts auch schon wieder zurück auf die andere Uferseite. Unser Boot schafft es leider nicht und wir warten ein paar Minuten mitten am Fluss treibend, bis uns ein zweites Boot zu Hilfe kommt und abschleppt. Die Boote sind richtig schmal und auch ordentlich wackelig, wodurch so eine Aktion mitten am Fluss nicht wirklich entspannen lässt.

Musste mich konzentrieren, drum hat es zum Lächeln nicht mehr gereicht...

...ok, ein wenig verzwickt geht es dann doch.

Der zweite Teil der Gruppe quert ohne Zwischenfälle

Ich hab das Vergnügen neben dem abschleppenden Motor zu sitzen

Elefantenreiten

Für den Rest der Gruppe (wir boykottieren den "Spass") geht es dann im Fliessband-Verfahren zum Elefantenreiten. Also rauf auf das Tier, und los geritten, gerade mal eine Hand voll geschriebener Postkarten später sind sie auch schon wieder da.


Mittagessen und Whisky

Dann gibt es auch schon ein recht einfaches Mittagessen und die üblichen Reisegeschichten bei Tisch.

Auf dem Weg retour machen wir einen kurzen Stopp in einem "Whisky"-Dorf wo Kostproben (von Reis-Likör, -Wein und -Schnaps/Whisky) ausgeteilt werden. Wer gern Probleme beim Zoll bekommen möchte, kann sich auch gerne alle möglichen Tiere in Schnaps eingelegt kaufen.

Kuang Si Wasserfall

Circa 1,5 Stunden Busfahrt später erreichen wir den Kuang Si Wasserfall für den uns der Guide eine Stunde Zeit zum besichtigen gibt. Nur gut, dass es kein Badewetter hat, sonst würde eine Stunde ziemlichen Unmut bei mir hervorrufen. Wobei es halt auch schade ist, weil die Wasserbecken optisch schon sehr zum Plantschen einladen.



 

Ich klettere neben dem Wasserfall nach oben um in den knietiefen Becken einen Blick nach unten zu werfen.



 
Die Becken ganz oben...

...und unter dem Wasserfall
 


Am Rückweg zum Bus noch schnell beim Bärengehege vorbei und dann geht es auch schon wieder retour nach Luang Prabang.