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Sonntag, 5. Januar 2014

Koordinations- und Konsolidierungstag

Heute gehe ich es mal ganz ruhig an: Ausschlafen und gemütlich Frühstücken. Dann etwas an der Reiseplanung feilen und am späten Vormittag Marion und Jimmy verabschieden. Für die beiden geht es heute nach Vientianne und morgen zurück nach Singapur. Auch dort hin hätte ich eine Einladung von den beiden, mal sehen wann ich es schaffe sie zu besuchen.

Wat Luang

Da mich in der Zwischenzeit schon wieder der Hunger plagt, mache ich mich auf den Weg durch Pakse, schaue kurz beim Wat Luang und der westlichen Brücke vorbei um kurz die Aussicht zu checken.










Chillen

Recht schnell geht es vom Tempel zum Mittagessen (Fresh Spring Rolls und Yellow Curry) und von dort ins Bett. Hab etwas Schlaf nachzuholen. Am Abend gibt es noch mal eine Recherche-Runde bzgl. weiterer Reiseplanung und mal zu Entspannung einen Film. Damit ist mein vorletzter Tag in Laos auch schon zu Ende und morgen geht es wieder nach Thailand.

Donnerstag, 2. Januar 2014

Die Toll Troll Challenge

Das Risiko ist hoch, wir sind immer noch im Rennen. Ich wollte es ja eigentlich save spielen heute und am Mekong-Ufer Essen und Chillen und morgen einfach die Insel verlassen und einen Astreinen Sieg verbuchen.

Bis Mittag ist mir das auch ganz gut gelungen, aber Jimmy lässt nicht locker und möchte heute noch etwas unternehmen. Drum setzen wir unsere Erfolgssträhne gegen Mittag doch noch einmal aufs Spiel und machen eine kleine Inseltour zu Fuss. Natürlich mit dem vollen Bewusstsein, dass uns dabei die Toll Trolls (die, wie schon erwähnt, bisher erfolglos bei uns Gebühren für Brücke bzw. Wasserfall einheben wollten) auf den Fersen sind und wir damit die Glückssträhne der letzten Tage in einen fatalen Verlust verwandeln könnten.

Die Einsätze sind hoch und daher bewegen wir uns nur sehr vorsichtig auf abgelegenen Wegen und immer im Schutz des nahe gelegenen Grüns. Zwei Stunden später sind wir von der Nachmittagssonne ordentlich geschafft und fahren unseren klaren Sieg über die Toll Trolls ein. Das wird natürlich mit deinem ordentlichen Abendessen gefeiert!


Termiten"hügel" - schon ein ordentliches Teil...


Es gibt sogar eine zweite Lokomotive auf der Insel - Die steht hinter der Brücke zu Don Det


Dienstag, 19. November 2013

Chilling in Chiang Mai

Heute ist wieder ein recht ruhiger Tag, wir sitzen viel in Restaurants, Essen, Internet-en, usw. Den letzten Tag vom Yi Peng fällt buchstäblich ins Wasser, da es wirklich stark regnet. So ergibt sich die Gelegenheit, sich eine Massage zu gönnen.

Kleine Erklärung zum Yi Peng Festival (das eigentlich das Fest Loi Krathong im Rest von Thailand begleitet):
Dieses Fest wurde von den Indern bzw. der buddhistischen Tradition übernommen und es geht grundsätzlich ums Loslassen. Sowohl die Kong-Ming-Laternen (khom-fai in Thai), als auch die aus Brot, Eistüten und Blumen gefertigten Schiffchen (Krathong) werden dem Fluss bzw. der Luft übergeben und symbolisieren damit losgelassene Themen, Ängste, Sehnsüchte,...

Samstag, 16. November 2013

Goodbye Pai - Hi Chiang Mai

Meinen letzten ganzen Tag in Pai (Donnerstag) starte ich mit einem Frühstück in einem kleinen Cafe am Weg zum Wat Mae Yen. Dort wird (für jede Tasse) Kaffee per Hand gemahlen und die Zubereitung zelebriert. Einen Starbucks To-Go Latte wirds bei dem entzückenden japanischen Pärchen nie geben.
Auch Tanja J. ist mit von der Partie und gibt mir ein Coaching zu meiner aktuellen Lebenssituation.

Mittags werden "die drei Mädels" (Marion, Manuela und Elke) aus dem Camp beim Aya Service (und der Busstation) verabschiedet. Für sie gehts es wieder zurück nach hause. Bei der Gelegenheit kaufe ich (für 150 Baht/4 Euro) auch gleich das Busticket zurück nach Chiang Mai für morgen. Der Preis ist schon sehr ok für eine drei-Stunden-Fahrt.

Dann gibts einen Shake in Pai und Tanja K., Manfred und Karin fahren zu dem netten kleinen Pool wo ich am Dienstag schon mal einen super Tag verbracht habe. Dort gibts wieder jede Menge Gespräche, Shakes (Geheimtipp: Kaffee/Schoko/Kokos-Shake) und sonstiges Essen.

Kleines Posing einer Gottesanbeterin am Pool



Kaffee/Schoko/Kokos-Shake!!!
Abends gibts "letztes Abendmahl" (zumindest für mich) am Markt in Pai.

Green Curry

Pat Thai


Heute (Freitag) gehts nochmal in dem Om Garden zum Frühstücken. Ich schreibe die ersten Postkarten, hab aber zu wenige Briefmarken, also nicht enttäuscht sein, wenn noch nichts ankommt! ;-)

Ich kann nicht aufhören Essen zu posten...

...es ist einfach zu lecker!

Dann wird Seesack gepackt und es geht zum Bus. Nach kurzer Verabschiedung und einer kleineren Diskussion fährt dann mein Gepäck in einem Bus und ich in einem anderen. Richtig entspannt sind die Leute vom Aya Service nicht, zum Ausgleich kann der Busfahrer kein Wort Englisch und erklärt sehr wortreich was da alles vor sich geht (z.B. "Pause in 3 km", "alles einsteigen", "wir sind da" und solche Dinge).

Die Sache mit meinem Seesack ist nicht die einzige spannende Situation: Durch das Lichterfest ist Chiang Mai ziemlich ausgebucht und ich hab noch kein Zimmer. Nicht gerade einfacher macht es meine Situation, dass es vorher geheissen hat, dass drei Stationen in Chiang Mai angefahren werden, wir aber am ersten Stopp alle aussteigen müssen. Auf Rückfrage beim Busfahrer bekomme ich nur ein Lachen. Zumindest hab ich meinen Seesack wieder.

Genau den schultere ich dann auch und stapfe mal bestimmt (und völlig planlos) in eine Richtung (hoffentlich Zentrum) davon. Nach ca. 15 Minuten komme ich an einem Haus vorbei, das scheinbar völlig von Vögeln bewohnt wird. Das Geschrei der Viecher übertönt den Strassenlärm schon aus 5 Häusern Entfernung - und das mitten in der Stadt (wie ich immer noch hoffe, da mein Handy auch kein GPS-Signal zusammen bekommt).

Etwas resignierend setze ich meinen Seesack an einer grösseren Kreuzung ab und versuche mich am Handy "wieder zu finden". Ich finde hier nämlich weit und breit kein Guesthouse, Hostel oder ähnliches. Da sitze ich noch nicht mal gescheit, werde ich von einer älteren Frau angesprochen ob sie mir helfen kann. Ich frag sie, ob sie eine günstige Unterkunft empfehlen kann und 10 Minuten später checke ich im C & C Teak House für 120 Baht/3 Euro die Nacht ein. Restaurant ist auch dabei, also auch gleich mal was Essen. Frisch genährt, mit Karte und WiFi-Schlüssel versorgt, gehts jetzt noch eine Runde durch Chiang Mai. Vielleicht auch noch eine Massage holen...

Mittwoch, 13. November 2013

Essen und Chillen

Die letzten Tage sind etwas ruhiger für mich in Pai. Im Wesentlichen esse ich viel, chille und lese.

Samstag gibts (das letzte Mal, weil bis Ende dieser Woche geschlossen) Frühstück im Om Garden.


Sonntag hat das Camp noch ein (nagelneues) Fahrrad (Mountainbike) angeschafft, das ich mir bis Donnerstag ausleihen darf. Das macht die Wege von und nach Pai um einiges kürzer und auch die Gegend rundherum ist einfacher erkundet.

Abends ist das Tempelfest am Wat Mae Yen. Das ist wie ein kleines Volksfest mit überraschend vielen Leuten auf der Strasse. Es wird musiziert, getanzt und diverse Opfer (Blumen, geschmückte Säulen, Lebensmittel,...) am Tempel dargebracht. Ein recht ausgelassenes Treiben.









Montag gibts Frühstück im Good Life. Dabei darf ich einem Gespräch zwischen Tanja und Simon über Pyramiden, die Menschheits- und Weltgeschichte und so ziemlich allem, was thematisch noch dazu gehört folgen. Die beiden sind sehr gebildet und haben sich offensichtlich schon einige Gedanken übers Leben gemacht. Sehr interessante Ansätze.

Später kommen Manuka, Manfred und Karin dazu. Als sich das Gespräch dann dem Thema Ernährung zu wendet (bei dem es für mich keine allgemeine Wahrheit gibt, da wir alle unterschiedliche Körper haben), ist es für mich Zeit für einen Locationwechsel.

Nach der Sonne im Good Life möchte ich etwas Schatten und radel raus aus Pai (Richtung Camp) ins Slow Food. In diesem "Restaurant" ist der Name Programm - Also besser nicht mit Hunger hin kommen, es dauert ;-) Dafür ist es auch kein Problem, dort den ganzen Tag in Hängematten oder auf Matratzen abzuhängen (oder zu Schlafen) und nur ab und an mal was zu konsumieren.

Das Internet im Camp ist leider recht instabil, darum erledige ich ein paar berufliche und private Dinge am Rechner hier im Restaurant (wo es auch freie Steckdosen gibt und der Akku geschont bleibt).

Danach wird gelesen, gegessen, gelesen und etwas mehr gegessen. Thai Food is nice, und die Obst-Shakes ein Traum ;-)

Grade als ich gehen will, kommt Tanja an und wir haben ein Gespräch über die "üblichen Mann/Frau-Situationen". Dabei ist es für beide Seiten sehr aufschlussreich die Ansichten, Programme, Verhaltens- und Denkweisen des anderen Geschlecht zu erfahren. Leider auch etwas deprimierend, als mir bewusst wird, wie sehr wir alle eigentlich noch vom Stammhirn gesteuert werden.

Danach, mittlerweile abends, gehts nochmal nach Pai rein auf einen kleinen Imbiss und eine Massage. Diesmal gönne ich mir eine Thai-Massage, die eine Kombination aus Druck(punkt)massage und Dehnungsbewegungen ist. Alles in allem recht "Aua", aber dennoch sehr entspannend und angenehm.

Dienstag gehts zu einer Anlage in der Nähe, die auch einen Pool dabei hat. Für eine Gebühr von 50 Baht dürfen auch fremde Personen den Pool benutzen.



Dort lese ich Der Geist hat keine Firewall: Neues Bewusstsein trifft Mind Control fertig. Ein recht schräges Buch, das durch die vielen Zitate/Referenzen auf div. Studien und Forschungsprojekte doch recht nachdrücklich veranlasst, die eigenen Überzeugungen zu überdenken. Gerade hinsichtlich dessen, was heutzutage technisch alles möglich ist um uns Menschen zu verdummen oder zu kontrollieren. Aber auch in Bezug auf die Möglichkeiten und Fähigkeiten, die unser Geist/Bewusstsein zur Verfügung stellt. Ich kanns nicht uneingeschränkt empfehlen, aber wen sowas interessiert, der ist sicher eine Zeit damit beschäftigt!

Scharf, scharf, scharf
Beschliesse dann, dass es Zeit für leichtere Kost ist und starte wieder mal mit The Ultimate Hitchhiker's Guide to the Galaxy die mich schon beim Lesen des Vorworts öfter laut auflachen lässt.

Abends versuche ich mit dem Besitzer des G'day seinen grossen Flatscreen für einen Videoabend vorzubereiten. Leider schlägt und die Technik wieder mal ein Schnippchen: Die Anschlüsse an meinem Notebook sind zu alt (oder die an seinem Fernseher zu neu) um die beiden Geräte zu verbinden. Ein hoch auf die Technik!

So, und morgen ist wieder mal eine Tour - diesmal mit dem Fahrrad - angesagt...